Regie: Burkay Dogan
Türkei 2006, 6 min, Kurdisch, OmeU
Der Film erzählt von Uğur Kaymaz, einem zwölfjährigen kurdischen Schuljungen, der zusammen mit seinem Vater durch die türkischen Sicherheitskräfte getötet wurde. Diese Geschichte ist eine Metapher für einen Krieg, der die Menschen von ihren Familien trennt und sie ins Gefängnis oder ins Grab bringt.
Preise: 2007 Bester Kurzfilm auf dem Internationalen Kurzfilmfestival Istanbul
Regie: Babak Amini
Irakisch-Kurdistan 2007, 30 min, Kurdisch, OmeU
Ein irakisch-kurdisches Mädchen verdient den Lebensunterhalt für ihren kranken Vater, indem sie persischen Soldaten Knochen, die vom Iran-Irak-Krieg übrig geblieben sind, verkauft. Eines Tages, auf dem Weg nach Hause, zusammen mit einem amerikanischen Soldaten, trifft sie auf Terroristen.
Regie: Rekesh Shehbaz
Irakisch-Kurdistan 2007, 15 min, Kurdisch, OmeU
Dieser in der kurdischen Stadt Duhok, im Norden des Iraks, aufgenommene Dokumentarfilm ist exemplarisch für das Leid, unter dem kurdische Kinder leben müssen. Ihnen wird ihr einfachstes Recht auf Leben entzogen.
Regie: Jiyar Gol
Kanada 2007, 26 min, Kurdisch, OmeU
Der kurdisch-kanadische Filmemacher Jiyar Gol zeichnet das Leben der irakischen Christen aus dem Inneren nach. Seine Protagonisten sind ein Priester und zwei Familien, deren Kirchen beziehungsweise Häuser von Terroristen angegriffen wurden. Mit ihren Geschichten fängt der Regisseur den Alltag der irakischen Christen ein und tastet sich an die Frage heran, wie irakische Christen inmitten dieser turbulenten Region überleben und woher sie ihre Stärke nehmen.
Regie: Bijan Zamanpira
Iran 2005, 8 min
Dieser Film zeigt Hände in Nahaufnahme. Es sind Hände von jungen und alten Menschen, arbeitende Hände, streichelnde Hände, Hände eines Babys, Hände, die Leid erfahren und Hände, die Musik spielen …
Regie: Rahim Zabihi
Irakisch-Kurdistan 2008, 12 min, Kurdisch, OmeU
Zwei Brüder und ihre Cousine sind im Auto auf dem Weg zum Picnic. Plötzlich nimmt der Ausflug eine dramatische Wendung, als die Brüder bemerken, dass das Mädchen vermeintlich durch den Kauf eines Handys ihre Ehre verletzt hat.
Regie: Akram Kiro
Deutschland 2008, 15 min, Kurdisch, OmU
In diesem Film geht es um einen Kurden, Mitte 30, der seit zehn Jahren in Deutschland lebt und sich nicht in die Gesellschaft integrieren kann. Er ist arbeitslos, ohne Deutschkenntnisse und soziale Kontakte. Nach außen vermittelt er zwar den Eindruck eines gebildeten Mannes - und hält sich auch selbst für einen solchen -, in Wirklichkeit jedoch führt er ein hohles, leeres Leben.
Zu Gast: Akram Kiro (Regisseur)
Regie: Sibel Akkulak
Türkei 2007, 13 min
Kunst und Leben: Eine Frau sitzt in der Badewanne, zeichnet etwas, zerreißt das Bild, versucht es erneut. Sie geht ans Fenster, öffnet es und hört Kindergeschrei. Jetzt malt sie auf einer großen, weißen Leinwand die Umrisse eines lebensgroßen, kauernden Körpers. Mit einem Messer schneidet sie die Konturen aus, dann holt sie einen Hammer … Die Geschichte einer Künstlerin, die schreckliche Erfahrungen gemacht hat. Sie versucht, ihre Erinnerungen mit dem Leben zu übertünchen, doch sie sind immer gegenwärtig.
Festivals: 2008 Filmor-Gezinici-Filmfestival
2008 Internationales Filmfestival Ankara
2008 13. Filmfestival Türkei / Deutschland Nürnberg
2007 Kurdisches Filmfestival London
Regie: Sabite Kaya
Türkei 2006, 20 min, Türkisch, OmeU
Die Geschichte eines türkischen Lehrers, der seine Arbeit in einem Dorf beginnt, in dem einige Schüler kein Türkisch verstehen. Der Film folgt den Versuchen des Lehrers, mit diesen Schülern zu sprechen.
Festivals: 2008 Kurzfilmfestival in Milano
2007 Ucan Süpürge Filmfestival Ankara
2007 Kurdisches Filmfestival London
Regie: Salem Salvati
Iran 2007, 30 min, Kurdisch, OmeU
Karwan ist ein junger Arzt, der mit seiner Frau aus dem Iran emigrieren will, um Karriere zu machen und seine Lebensqualtität zu verbessern. Der einzige Weg zu diesem Ziel ist, das Land und den Hof seines Vaters zu verkaufen. Dies allerdings lehnt Karwans Vater ab, da er glaubt, der Sohn müsse die Familientradition nach seinem Tod fortführen und das Land bestellen.
Regie: Viyan Mayî
Irakisch-Kurdistan 2008 30 min, Kurdisch, OmeU
Serdar ist ein ehemaliger Kollegestudent, der im Namen der Ehre ein schreckliches Verbrechen begeht. Der Kurzfilm zeigt, dass nicht nur Mädchen zu Opfern werden, wenn es zum Ehrenmord kommt, sondern auch die Gesellschaft und insbesondere der Mörder selbst, und eröffnet Türen zu möglichen Antworten.
Regie: Hazhar Khurshid
Irakisch-Kurdistan, Jahr, 22 min, Kurdisch, OmeU
Der Dokumentarfilm “Nareen” zeigt das Leid und Elend der Kinder, die ihr Leben als Arbeiter auf den Straßen Kurdistans fristen müssen. Finanzielle Schwierigkeiten zwingen die Kinder zu arbeiten, um ihre Familien unterstützen zu können. Das junge Mädchen Nareen, ein Opfer der harten Lebensumstände, unter der seine Familie zu leiden hat, muss Tag und Nacht arbeiten; die Schule hat sie schon längst verlassen.
Regie: Haco Cheko
Großbritannien 2006, 18min, Türkisch / Kurdisch, OmeU
İlhan, Hüseyin, Mustafa und Ali sind aufgrund zunehmenden Druckes und ökonomischer Schwierigkeiten in der Türkei nach England gekommen. In der von Migranten überfüllten Nachbarschaft haben İlhan, Hüseyin, Mustafa und Ali ein geregeltes Leben. Da sie in der gleichen Gegend leben, benutzen sie alle die selbe Buslinie. Jeden Abend, wenn sie nach Hause fahren, kommen sie zur selben Busstation, doch obwohl sie aus dem selben Land kommen, sind sie sehr fern von einander. Alle vier leben in einer einsamen, nach innen gekehrten Welt. … und als der neue Tag beginnt, ist eine neue Zeit angebrochen: Es schneit. Nur Mustafa wartet auf den Bus. Ilhan Hüseyin und der alte Ali sind nicht an der Bushaltestelle …
Regie: Siyar Kobanî
Deutschland 2008, 25 min, Kurdisch, OmU
Dieser Film erzählt vom Kampf einer in Deutschland lebenden kurdischen Frau um ihre kurdische Sprache und Geschichte. Obgleich sich ihre Familie zu Hause kurdisch fühlt, stellt sie sich nach außen als türkisch dar. Der Vater verheiratet die Tochter mit einem Türken, der sie liebt, aber ihre Sehnsucht nach ihrer kurdischen Kultur nicht akzeptieren kann. So gelangt sie zur Erkenntnis, dass ihr einziger Weg zur eigenen kurdischen Geschichte und Sprache in der Flucht liegt, die sie in die Berge Kurdistans, dem Symbol für den kurdischen Aufstand, führt.
Regie: Gazi Köroglu
Türkei 2007, 10 min, Kurdisch, OmU
Der Kurzfilm erzählt von der Einsamkeit einer alten Frau im Dorf Kürecik in Malatya, deren Sohn an Krebs gstorben ist.
Regie: Sattar Chamani Gol
Iran 2007, 10 min, Kurdisch, OmeU
Als eine irakische Familie ihre Braut aus dem Iran holt, begegnet sie Grenzbeamten und wird gezwungen, einen abweichenden Weg einzuschlagen, um ihr eigenes Land zu erreichen.
Regie: Hannes Treiber
Deutschland 2007, 7 min, Deutsch
Was kann man als kurdischer Immigrant groß tun? Man wird Müllmann und hat ignorante Kollegen, bar jeder Sensibilität. Es ist schlimm, wenn man selbst traumatisiert ist und deswegen nicht einmal Musik auf der Saz spielen kann – und in der Behausung eine kleine Tochter wartet. Die aber unternimmt eines Tages etwas gegen die Schwermütigkeit des Vaters.
Festivals: 2008 13. Filmfestival Türkei / Deutschland
Regie: Jiyar Gol
Kanada 2002, 10 min, Kurdisch, OmeU
Dieser Dokumentarfilm erzählt von einer außergewönlichen Frau, deren Träume von Freiheit sie vor eine unvorstellbare Wahl zwischen einem Leben mit ihrer Familie oder einem Kampf für die Freiheit ihrer Mitmenschen stellen. Ihre Geschichte ist die Geschichte der Kurden in der Türkei. Leyla Zana ist die erste kurdische Frau, die je in die Türkische Nationalversammlung gewählt und lediglich aufgrund des Sprechens ihres Parlamentseides 1991 in kurdischer Sprache als Terroristin bezeichnet und 1994 zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde. Leyla Zana wurde dreimal als Friedensnobelpreisträgerin nominiert und 1995 vom Europäischen Parlament mit dem Sakharovpreis für Gedankenfreiheit geehrt.
Regie: Rindo Sur
Deutschland 2007, 7 min
Rindo Sur hat in seinem Film "Weg-Sehen-Asyl" seine Erfahrungen aus dem Asylverfahren filmisch verarbeitet.
Regie: Taha Karimi
Iran 2006, 30 min, Kurdisch, OmeU
In den 90er Jahren, während des Bürgerkriegs in Kurdistan, werden politische Parteien im Berggebiet um Qandil gegründet. Der Dorfälteste Faqi Braim, der dort seit langem lebt, wird in die politischen Ereignisse verwickelt und übernimmt die Verantwortung für den Austausch der Toten von beiden Seiten.

A Tour in the Bazaar of Dohuk

Havîna Sar ("Kalter Sommer")

If I Go

’Rawestgah’ – The Stop