Der Dokumentarfilm "David der Tolhildan" porträtiert David Rouiller, einen junger Schweizer, der sich vor fünf Jahren der kurdischen Freiheitsbewegung PKK angeschlossen hat. Rouiller, Sohn eines Universitätsprofessors und ehemaligen Bundesgerichtspräsidenten, gab eine sichere Existenz mit westlichem Komfort in der Schweiz auf, um Kraft und Lebenszeit in den Dienst von Idealen des kurdischen Befreiungskampfs zu stellen. Ob Rouiller Abenteurer, Träumer oder Held und sein Engagement Vision oder Illusion ist, wird dem Zuschauer überlassen.
Der Film "David der Tolhildan" regt an, sich mit der eigenen Einstellung zu Unterdrückung, Respekt, Menschenwürde, Freiheit und Gewalt auseinander zu setzen. Zudem vermittelt er ein eindrückliches, realitätsnahes und aktuelles Bild der heutigen kurdischen Freiheitsbewegung.