Müjde Arslan
Müjde Arslan, geboren 1981 in Türkei-Kurdistan, arbeitet in der
Türkei als freischaffende Journalistin.
Son oyon (the last game)
Binevsa Bêrîvan
Die türkisch kurdische Binevsa Bêrîvan aus Istanbul kam
1997 als politischer Flüchtling nach Belgien. Sie besuchte die Filmschule
in Brüssel, arbeitet im kurdischen Institut Brüssel und ist als
Regisseurin tätig. Ihr letzter Film La mélodie du petit château
war ein grosser Erfolg.
Traces; le peuple du paon
Maria Binder/ Verena Franke
Verena Franke studierte Bildhauerei, Kunstgeschichte Germanistik und Fotografie.
Sie lebt in Berlin, wo sie die Co-Leitung der Frauenfotowerkstatt und
Galerie „Silberblick“ macht. Seit 1990 arbeitet sie als freie
Fotografin zwischen Berlin und Wien.
Maria Binder studierte Soziologie, Politik und Germanistik und absolvierte
ein Studium im Bereich Video an der HdK Berlin. Sie lebt in Berlin und
ist tätig als Dokumentarfilmerin.
Wer bist du, dass du sprichst
Erwann Briand
Erwann Briand, geboren 1971 in Frankreich, besuchte nach diversen Reisen
nach Osteuropa, in Polen die Filmschule. Seit 1996 lebt er wieder in Frankreich,
wo er als Regisseur und Ausstatter tätig ist und mit seinen qualitativen
und feinf ühligen Dokumentarfilmen auffällt.
Woman of Mount Ararat
Ceng Engizek
Ceng Engizek, geboren 1979 in Nordkurdistan, zog 1987 zu seiner Familie
in der Schweiz. Heute arbeitet er im kurdischen Fernsehsender ROJ TV
im Bereich Montage als Editing und Compasting.
Mustafa Kizilcik benutzt wegen seiner kurdischen Identität den Künstlername
Ceng Engizek.
Newroz
Leslie Franke
Leslie Franke arbeitet seit 1987 als freie Filmemacherin im Dokumentarbereich
mit Themenschwerpunkt West-Osteuropa, Nahost.
Das blaue Gold im Garten Eden
Bahman Gobadi
Bahman Ghobadi wurde 1968 im iranischen Kurdistan in dem Dorf Baneh geboren,
in dem sein erster Spielfilm “Zeit der trunkenen Pferde” spielt.
1988 schloss er sich in Sanandaj einer Gruppe junger Filmliebhaber
an, gemeinsam drehten sie die ersten Kurzfilme. 1993 zog er nach Teheran,
um Filmemachen zu studieren. Schon bald gab er das formale Studium
auf,
um selbst Kurzfilme zu machen und als Regieassistent an anderen Filmen
mitzuwirken.
Von 1995 bis 1999 entstanden insgesamt 9 Kurzfilme, die meist
auf Kindheitserinnerungen beruhen und in Schulen spielen. Sie gewannen
viele internationale Festivalpreise, so “Leben im Nebel” den
Spezialpreis der Jury von Clermont-Ferrand. 1999 assistierte Bahman
Ghobadi Abbas Kiarostami bei der Regie von DER WIND WIRD UNS TRAGEN,
und in Samira Makhmalbafs SCHWARZE TAFELN spielt er einen der Wanderlehrer.
Sein
erster Langspielfilm, und auch die erste Produktion aus kurdischer
Hand, Zeit der trunkenen Pferde wurde weltweit auf vielen Festivals
preisgekrönt
Schildkröten können fliegen
Karnik Gregorian
Karnik Gregorian, 1972 geboren in Giengen/Türkei, ist Absolvent der
renommierten Deutschen Journalistenschule in München, wo er 2000 im
Fachbereich Kommunikationswissenschaften abschloss. Karnik realisierte den
Film Zimmer mit Andacht (2003) für die WRD-Reihe “Menschen hautnah” und
war Regieassistent bei dem Dokumentarfilm Gr Se aus Dachau (2003)
Die Gerichte meines Vaters
Kutbettin Güne
Axîn
Jay Jonroy
Jay Jonroy, geboren in Irak- Kurdistan, lebt seit Teenagerzeiten im
Exil. Er studierte und arbeitete in London, San Francisco, Los Angeles,
Rio, Paris und New York. Zwei Familienmitglieder wurden Opfer von Saddams
Massengräbern und für über zehn Jahre war der Filmemacher
gezwungen, seine Filmprojekte unfertig stehen zu lassen um seiner Familie
bei der Flucht vor weiteren irakischen Angriffen gegen Kurden zu helfen.
Sein erster Spielfilm David und Layla reflektiert unter anderem die
Schrecken jener Zeit.
David und Layla
Eylem Kaftan
Eylem Kaftan, geboren in der Türkei, beendete 2000 ihr Filmstudium an
der York Universität Kanada. Ihr erster Dokumentarfilm Faultlines (2001)
erhielt die Auszeichnung als Best Short Film und den Jurypreis am Planet
Indie Film Festival Toronto. Seit ihrem Abschluss hat sie bei diversen Dokumentarfilmen über
soziale und politische Themen mitgewirkt und mehrere eigene, auf Kurzfilmfestivals
ausgezeichnete Filme für Turtle Production gemacht.
VENDETTA SONG/ Wir sind alle Nomaden
Sahim Omar Kalifa
Sahim Kalifa, geboren 1980 im Irak-Kurdistan, besucht seit zwei Jahren die
Lukas Film Schule in Brüssel. Black Water ist sein neunter Kurzfilm.
Black Water (Ava Res)
Mano Khalil
Mano Khalil, geboren 1964, besuchte die Fachklasse Regie an der Film- und
Fernsehakademie in der ehemaligen Tschechoslowakei. Seit 1996 lebt er in
der Schweiz und ist als Dokumentar und Spielfilm Regisseur wie auch Schauspieler
tätig.
David der Tolhildan
Al Anfal - "Im Namen von Allah, Baath und Saddam"
Nazmî Kirik
Nazmî Kirik, geboren 1976 in der Türkei, kennt man bis anhin vorallem
aus seiner Tätigkeit als Schauspieler. Unter anderm spielte er die Hauptrolle
in Hiner Saleems Film Kilometre Zero, der an den Filmfestspielen in Cannes
gezeigt wurde. Identität ist Debüt als Regisseur.
Identität
Özkan Küçük
At the roof-tops of Diyarbakir / Dyarbek Dam
Sarah Mol
Sarah Moll, geboren 1977 in Deutschland, absolvierte eine Ausbildung zur
Mediengestalterin in Bild und Ton beim Saarländischen Rundfunk. Sie
arbeitet als freie Autorin für den Kulturspiegel beim Saarländischen
Rundfunk und studiert seit 1999 an der Filmakademie Baden-Württemberg
mit Schwerpunkt Regie Dokumentarfilm.
Die Unerwünschten
Lauand Omar
Lauand Omar, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent ist ein Kurde aus Syrien
der in Deutschland aufwuchs.
Bekhal's Tränen
Hiner Saleem
Hiner Saleem wurde 1964 in Kurdistan, im Norden des Iraks, geboren. Mit
17 Jahren flüchtete er über Syrien nach Italien, wo er weiter
die Schule besucht und in Mailand Politologie studiert. Heute lebt er als
Filmemacher, Maler und Autor in Paris. Im April 2004 erschien sein bereits
in mehrere Sprachen übersetztes Buch „Das Gewehr meines Vaters – eine
“(Piper Verlag).
Sein vierter Film „Vodka Lemon“ gewann auf dem Festival von
Venedig 2003 den San Marco Preis für den besten Film. 2004 wurde er
für „Vodka Lemon“ mit dem One Future Preis der Interfilm-Akademie
ausgezeichnet.
Kilomètre Zero
Ahmet Soner
Ahmet Soner, geboren in der Türkei, begann seine Filmkarriere 1966 als
Assistent vom renommierten Filmemachern Yilmaz Güney. Danach begann er
eigene Filme zu drehen und für das Staatsfernsehen TRT Serien zu schreiben.
In den 90er wurde sein Filmschaffen kurz unterbrochen, da er auf die schwarze
Liste gesetzt wurde. Soner lebt in Istanbul.
Pervane /Ventilator
Hito Steyerl
Arbeit als Filmemacherin, Videokünstlerin und Autorin. Dr. phil, lehrte
zuletzt am Goldsmiths College, London, Cultural Studies und postkoloniale Theorie.
Gastprofessuren und Lehrauftraege u.a. in Berlin, Wien, Muenchen, Hannover
etc.; Herausgeberin (mit Encarnacion Gutierrez Rodriguez) des Buchs „Spricht die Subalterne deutsch? Postkoloniale Kritik und Migration“.
Im Erscheinen: „Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismus im
Kunstfeld".
November
Rindo Sur
Rindo Sur wurde 1972 in Siverek (türkisches Kurdistan) geboren und wuchs
in Istanbul auf. Er begann mit freier Theaterarbeit als Autor, Regisseur und
Schauspieler. Seit vier Jahren wohnt Rindo Sur in Berlin. "Wir tragen
Sutik" ist sein erster Film.
Wir tragen Sutik
Halil Uysal, Jinda Baran, Dersim Zerevan
Seit vielen Jahren bemühen sich Regisseur Halil Uysal und diverse
Theatergruppen der Guerilla, unter den unwirtlichen Bedingungen der Berge
mit cineastischen Mitteln die Geschichte der Befreiungsbewegung in Bildern
festzuhalten und Geschichten zu erzählen.Ihre Filme, die trotz ihrer
Surrealität ebenfalls auf wahren Begebenheiten beruhen, sind absolut
sehenswert, obwohl sie noch einige handwerkliche Mängel aufweisen.
Beritan ist der achte Film der Gruppe.
BERITAN
Yusuf Yesilöz
Yusuf Yesilöz, geboren 1964 in in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien,
kam vor elf Jahren als Flüchtling in die Schweiz, wo er heute als
Schriftsteller und Filmemacher tätig ist.
Zwischenwelten
Rahim Zabihi
Rahim Zahibhi, 1971, lebt und arbeitet im iranischen Kurdistan. Mit einer
fünfzehnjährigen Erfahrung als Performanz Künstler, fing
er 2002 an, sich als Filmemacher zu betätigen. Seither kamen sechs
Lang- und Kurzspielfilme zustande, welche an diversen internationalen Filmfestivals
gezeigt wurden.
Satellite
Escape
Hisham Zaman
Hisham Zaman, geboren 1975, schloss 2004 die Norwegische Filmschule in
Lillehammer ab. Sein Diplomfilm The Roof (2004) wurde auf diversen Filmfestivals
gezeigt. Sein Kurzfilm The Bridge (2003) gewann ‘The Norwegian Playwright’s
Assosciation Award’ am Norwegischen Kurzfilmfestival 2003.
Bawke