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Kurdisches Filmfestival Berlin

Berlin, 10.-17. Dezember 2006

Workshops, Seminare, Veranstaltungen



REGISSEURE

Müjde Arslan
Müjde Arslan, geboren 1981 in Türkei-Kurdistan, arbeitet in der Türkei als freischaffende Journalistin.
Son oyon (the last game)

Binevsa Bêrîvan
Die türkisch kurdische Binevsa Bêrîvan aus Istanbul kam 1997 als politischer Flüchtling nach Belgien. Sie besuchte die Filmschule in Brüssel, arbeitet im kurdischen Institut Brüssel und ist als Regisseurin tätig. Ihr letzter Film La mélodie du petit château war ein grosser Erfolg.
Traces; le peuple du paon

Maria Binder/ Verena Franke
Verena Franke studierte Bildhauerei, Kunstgeschichte Germanistik und Fotografie. Sie lebt in Berlin, wo sie die Co-Leitung der Frauenfotowerkstatt und Galerie „Silberblick“ macht. Seit 1990 arbeitet sie als freie Fotografin zwischen Berlin und Wien.
Maria Binder studierte Soziologie, Politik und Germanistik und absolvierte ein Studium im Bereich Video an der HdK Berlin. Sie lebt in Berlin und ist tätig als Dokumentarfilmerin.
Wer bist du, dass du sprichst

Erwann Briand
Erwann Briand, geboren 1971 in Frankreich, besuchte nach diversen Reisen nach Osteuropa, in Polen die Filmschule. Seit 1996 lebt er wieder in Frankreich, wo er als Regisseur und Ausstatter tätig ist und mit seinen qualitativen und feinf ühligen Dokumentarfilmen auffällt.
Woman of Mount Ararat

Ceng Engizek
Ceng Engizek, geboren 1979 in Nordkurdistan, zog 1987 zu seiner Familie in der Schweiz. Heute arbeitet er im kurdischen Fernsehsender ROJ TV im Bereich Montage als Editing und Compasting.
Mustafa Kizilcik benutzt wegen seiner kurdischen Identität den Künstlername Ceng Engizek.
Newroz

Leslie Franke
Leslie Franke arbeitet seit 1987 als freie Filmemacherin im Dokumentarbereich mit Themenschwerpunkt West-Osteuropa, Nahost.
Das blaue Gold im Garten Eden

Bahman Gobadi
Bahman Ghobadi wurde 1968 im iranischen Kurdistan in dem Dorf Baneh geboren, in dem sein erster Spielfilm “Zeit der trunkenen Pferde” spielt. 1988 schloss er sich in Sanandaj einer Gruppe junger Filmliebhaber an, gemeinsam drehten sie die ersten Kurzfilme. 1993 zog er nach Teheran, um Filmemachen zu studieren. Schon bald gab er das formale Studium auf, um selbst Kurzfilme zu machen und als Regieassistent an anderen Filmen mitzuwirken.
Von 1995 bis 1999 entstanden insgesamt 9 Kurzfilme, die meist auf Kindheitserinnerungen beruhen und in Schulen spielen. Sie gewannen viele internationale Festivalpreise, so “Leben im Nebel” den Spezialpreis der Jury von Clermont-Ferrand. 1999 assistierte Bahman Ghobadi Abbas Kiarostami bei der Regie von DER WIND WIRD UNS TRAGEN, und in Samira Makhmalbafs SCHWARZE TAFELN spielt er einen der Wanderlehrer.
Sein erster Langspielfilm, und auch die erste Produktion aus kurdischer Hand, Zeit der trunkenen Pferde wurde weltweit auf vielen Festivals preisgekrönt
Schildkröten können fliegen

Karnik Gregorian
Karnik Gregorian, 1972 geboren in Giengen/Türkei, ist Absolvent der renommierten Deutschen Journalistenschule in München, wo er 2000 im Fachbereich Kommunikationswissenschaften abschloss. Karnik realisierte den Film Zimmer mit Andacht (2003) für die WRD-Reihe “Menschen hautnah” und war Regieassistent bei dem Dokumentarfilm Gr Se aus Dachau (2003)
Die Gerichte meines Vaters

Kutbettin Güne
Axîn

Jay Jonroy
Jay Jonroy, geboren in Irak- Kurdistan, lebt seit Teenagerzeiten im Exil. Er studierte und arbeitete in London, San Francisco, Los Angeles, Rio, Paris und New York. Zwei Familienmitglieder wurden Opfer von Saddams Massengräbern und für über zehn Jahre war der Filmemacher gezwungen, seine Filmprojekte unfertig stehen zu lassen um seiner Familie bei der Flucht vor weiteren irakischen Angriffen gegen Kurden zu helfen. Sein erster Spielfilm David und Layla reflektiert unter anderem die Schrecken jener Zeit.
David und Layla

Eylem Kaftan
Eylem Kaftan, geboren in der Türkei, beendete 2000 ihr Filmstudium an der York Universität Kanada. Ihr erster Dokumentarfilm Faultlines (2001) erhielt die Auszeichnung als Best Short Film und den Jurypreis am Planet Indie Film Festival Toronto. Seit ihrem Abschluss hat sie bei diversen Dokumentarfilmen über soziale und politische Themen mitgewirkt und mehrere eigene, auf Kurzfilmfestivals ausgezeichnete Filme für Turtle Production gemacht.
VENDETTA SONG/ Wir sind alle Nomaden

Sahim Omar Kalifa
Sahim Kalifa, geboren 1980 im Irak-Kurdistan, besucht seit zwei Jahren die Lukas Film Schule in Brüssel. Black Water ist sein neunter Kurzfilm.
Black Water (Ava Res)

Mano Khalil
Mano Khalil, geboren 1964, besuchte die Fachklasse Regie an der Film- und Fernsehakademie in der ehemaligen Tschechoslowakei. Seit 1996 lebt er in der Schweiz und ist als Dokumentar und Spielfilm Regisseur wie auch Schauspieler tätig.
David der Tolhildan
Al Anfal - "Im Namen von Allah, Baath und Saddam"

Nazmî Kirik
Nazmî Kirik, geboren 1976 in der Türkei, kennt man bis anhin vorallem aus seiner Tätigkeit als Schauspieler. Unter anderm spielte er die Hauptrolle in Hiner Saleems Film Kilometre Zero, der an den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde. Identität ist Debüt als Regisseur.
Identität

Özkan Küçük
At the roof-tops of Diyarbakir / Dyarbek Dam

Sarah Mol
Sarah Moll, geboren 1977 in Deutschland, absolvierte eine Ausbildung zur Mediengestalterin in Bild und Ton beim Saarländischen Rundfunk. Sie arbeitet als freie Autorin für den Kulturspiegel beim Saarländischen Rundfunk und studiert seit 1999 an der Filmakademie Baden-Württemberg mit Schwerpunkt Regie Dokumentarfilm.
Die Unerwünschten

Lauand Omar
Lauand Omar, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent ist ein Kurde aus Syrien der in Deutschland aufwuchs.
Bekhal's Tränen

Hiner Saleem
Hiner Saleem wurde 1964 in Kurdistan, im Norden des Iraks, geboren. Mit 17 Jahren flüchtete er über Syrien nach Italien, wo er weiter die Schule besucht und in Mailand Politologie studiert. Heute lebt er als Filmemacher, Maler und Autor in Paris. Im April 2004 erschien sein bereits in mehrere Sprachen übersetztes Buch „Das Gewehr meines Vaters – eine “(Piper Verlag).
Sein vierter Film „Vodka Lemon“ gewann auf dem Festival von Venedig 2003 den San Marco Preis für den besten Film. 2004 wurde er für „Vodka Lemon“ mit dem One Future Preis der Interfilm-Akademie ausgezeichnet.
Kilomètre Zero

Ahmet Soner
Ahmet Soner, geboren in der Türkei, begann seine Filmkarriere 1966 als Assistent vom renommierten Filmemachern Yilmaz Güney. Danach begann er eigene Filme zu drehen und für das Staatsfernsehen TRT Serien zu schreiben. In den 90er wurde sein Filmschaffen kurz unterbrochen, da er auf die schwarze Liste gesetzt wurde. Soner lebt in Istanbul.
Pervane /Ventilator

Hito Steyerl
Arbeit als Filmemacherin, Videokünstlerin und Autorin. Dr. phil, lehrte zuletzt am Goldsmiths College, London, Cultural Studies und postkoloniale Theorie. Gastprofessuren und Lehrauftraege u.a. in Berlin, Wien, Muenchen, Hannover etc.; Herausgeberin (mit Encarnacion Gutierrez Rodriguez) des Buchs „Spricht die Subalterne deutsch? Postkoloniale Kritik und Migration“.
Im Erscheinen: „Die Farbe der Wahrheit. Dokumentarismus im Kunstfeld".
November

Rindo Sur
Rindo Sur wurde 1972 in Siverek (türkisches Kurdistan) geboren und wuchs in Istanbul auf. Er begann mit freier Theaterarbeit als Autor, Regisseur und Schauspieler. Seit vier Jahren wohnt Rindo Sur in Berlin. "Wir tragen Sutik" ist sein erster Film.
Wir tragen Sutik

Halil Uysal, Jinda Baran, Dersim Zerevan
Seit vielen Jahren bemühen sich Regisseur Halil Uysal und diverse Theatergruppen der Guerilla, unter den unwirtlichen Bedingungen der Berge mit cineastischen Mitteln die Geschichte der Befreiungsbewegung in Bildern festzuhalten und Geschichten zu erzählen.Ihre Filme, die trotz ihrer Surrealität ebenfalls auf wahren Begebenheiten beruhen, sind absolut sehenswert, obwohl sie noch einige handwerkliche Mängel aufweisen. Beritan ist der achte Film der Gruppe.
BERITAN

Yusuf Yesilöz
Yusuf Yesilöz, geboren 1964 in in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien, kam vor elf Jahren als Flüchtling in die Schweiz, wo er heute als Schriftsteller und Filmemacher tätig ist.
Zwischenwelten

Rahim Zabihi
Rahim Zahibhi, 1971, lebt und arbeitet im iranischen Kurdistan. Mit einer fünfzehnjährigen Erfahrung als Performanz Künstler, fing er 2002 an, sich als Filmemacher zu betätigen. Seither kamen sechs Lang- und Kurzspielfilme zustande, welche an diversen internationalen Filmfestivals gezeigt wurden.
Satellite
Escape

Hisham Zaman
Hisham Zaman, geboren 1975, schloss 2004 die Norwegische Filmschule in Lillehammer ab. Sein Diplomfilm The Roof (2004) wurde auf diversen Filmfestivals gezeigt. Sein Kurzfilm The Bridge (2003) gewann ‘The Norwegian Playwright’s Assosciation Award’ am Norwegischen Kurzfilmfestival 2003.
Bawke

 

 


 
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